Hinweis zu Cookies

Wir möchten Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie im Impressum. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

KLARTEXT_KOMPAKT_Herkunft_keyvisual.jpg
Titel:

Lebensmittel: Herkunft muss erkennbar sein

Datum:

Mittwoch, 18. April 2018

Zeit:

09.30 bis 11.00 Uhr

Ort:

Landwirtschaftskammer Österreich, Festsaal (Mezzanin)
Schauflergasse 6, 1015 Wien

Lebensmittel – Klare Kennzeichnung nützt Konsumenten und Bauern

Gfk-Institut: Rund 70 % wollen Herkunftskennzeichung in Kantinen & Co.

Gentechnikfrei, ohne Rückstände, aber dem Tierwohl verpflichtet: Das sind die Grundsätze der österreichischen Bäuerinnen und Bauern. Sie erzeugen Lebensmittel auf Weltklasse-Niveau. Wer sich ganz bewusst dafür entscheiden will, muss wissen, was er wirklich kauft. Im Handel gibt es bereits EU-weit verpflichtende Herkunftsangaben für Wein, Honig, Obst und Gemüse, Frischfleisch, Fisch, Eier und Bio. Transparenz macht die Entscheidung leicht. In der Gemeinschaftsverpflegung, also in Schulen, Kantinen, Krankenhäusern oder Seniorenheimen, ist jedoch oft nicht klar, woher beispielsweise Fleisch oder Eier stammen, die serviert werden. Und auch bei Produkten aus Milch, Fleisch oder Eiern findet man nur selten Herkunftsangaben. Die Bundesregierung hat daher für diese beiden Bereiche im Regierungsprogramm eine Kennzeichnungspflicht vorgesehen.

Quelle: Landwirtschaftskammer Österreich/APA-Fotoservice/Tanzer

Für Österreich entscheiden
Wer sich ganz bewusst für Österreich, für hochwertige Lebensmittel, für Familienbetriebe, für gepflegte Erholungslandschaft, kurz für unsere Bäuerinnen und Bauern entscheiden will, braucht beim Einkauf und in der Gemeinschaftsverpflegung Transparenz. Doch dafür reichen die bereits bestehenden EU-Regelungen nicht aus. Gefordert wird eine einfache, gesetzlich geregelte Herkunftskennzeichnung für gering verarbeitete tierische Lebensmittel, wie Milch-, Fleisch- und Eiprodukte nach französischem Modell, wo für die Hauptzutat eine Herkunftsangabe vorgeschrieben ist. Für Fleisch und Eier bzw. Eiprodukte in der Gemeinschaftsverpflegung wird nach einer flexiblen und einfach zu kontrollierenden Herkunftsangabe nach dem Schweizer Modell verlangt, beispielsweise mit Aushang bei der Speisenausgabe.

Konsumenten wollen Transparenz
Das Gfk-Meinungsforschungsinstitut hat nun erhoben, dass rund 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher in Kantinen, Mensen und Gemeinschaftsküchen eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung wollen. Der Wunsch nach mehr Transparenz bedeutet, dass Gäste oder Kunden die Chance erhalten, beim Kauf ganz bewusst zu wählen. Dazu ist es aber notwendig, diese Wahl zu ermöglichen. Unbedingte Voraussetzung dafür ist eine klare Kennzeichnung.

Die Arbeit der österreichischen Bäuerinnen und Bauern unterscheidet sich positiv von Methoden anderer EU-Staaten und ganz enorm von Agrarwirtschaften außerhalb der EU oder Übersee.

Spürbar strengere Vorschriften für die Pflanzenproduktion, wie die Gentechnikfreiheit, und deutlich schärfere Standards in der Tierhaltung, wie mehr Platz pro Tier und eine hochprofessionelle und ausgeprägte Biolandwirtschaft liefern Lebensmittel einzigartiger Qualität. Dass diese Qualität einen höheren Preis hat, als billige Massenware unsicherer Herkunft, liegt auf der Hand. Daher liegt es nicht zuletzt auch im Interesse der österreichischen Landwirtschaft, aber auch der Verarbeitungsbetriebe, dass die Konsumenten und Gäste ganz bewusst zu heimischer Qualität greifen. Und das können sie nur, wenn sie diese als solche erkennen. LKO Präsident Schultes forderte daher nach einfachen und verständlichen Regeln für eine Herkunftskennzeichnung.

Hier kommen Sie zur Initiative "Gut zu wissen"

Hier finden Sie den Link zur Fotogalerie

"Österreicher wollen wissen, was am Teller landet": LK fordert Kennzeichnung in Gemeinschaftsküchen on Vimeo.

 

 

Es informierten

  • Anni-Mari Syväniemi, Ombudsman for Foodculture. The Central Union of Agricultural Producers and Forest Owners (MTK), Helsinki
  • Mag. Paul Unterhuber, Gfk-Austria, Meinungsforschung
  • Josef Donhauser, CEO Donhauser GmbH, Gutzuwissen-Botschafter
  • Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich 

Moderation

DI Christian Jochum, Landwirtschaftskammer Österreich

Datum: Mittwoch, 18. April 2018
Ort: Landwirtschaftskammer Österreich, Wien

Zitate

"Unsere Bäuerinnen und Bauern erzeugen Lebensmittel auf Weltklasse-Niveau."

Hermann Schultes

"Knapp neun von zehn Österreicherinnen und Österreichern achten bei ihrem Einkauf zumindest meistens auf die Herkunft der Lebensmittel."

DI Paul Unterhuber

Frage an den Experten