Hinweis zu Cookies

Wir möchten Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie im Impressum. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.

KLARTEXT_KOMPAKT_Ferkel_keyvis.jpg
Titel:

Gute Zukunft für Bauer und Ferkel - Tierwohl und Wirtschaftlichkeit verbinden

Datum:

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Zeit:

10.00 bis 11.30 Uhr

Ort:

Landwirtschaftskammer Österreich, Festsaal (Mezzanin)
Schauflergasse 6, 1015 Wien

Wunsch nach mehr Tierwohl – Lösung nur mit dem Markt

Tierhaltung weiterentwickeln – Sonderwege machen vom Import abhängig

An die bäuerliche Tierhaltung stellt die Gesellschaft, stellen die Konsumenten höchste Ansprüche. Sie soll artgerecht sein. Eingriffe beim Tier ohne Schmerzausschaltung werden ebenso abgelehnt, wie der Einsatz von Gentechnik oder Hormonen. Das Fleisch muss natürlich, von hoher Qualität, leistbar und fehlerfrei sein. Ebergeruch z.B. geht gar nicht, den lehnen 96 Prozent der Konsumenten strikt ab. All diese Ansprüche sind verständlich und gerechtfertigt. Daher hat die heimische Landwirtschaft schon frühzeitig den Weg in Richtung mehr Tierwohl und mehr Qualität beschritten, wie das Beispiel Käfigverbot in der Legehennenhaltung zeigt. Die Landwirtschaftskammer Österreich ist nun aufgerufen, auch dort, wo der Wunsch nach höchster Fleischqualität mit gleichzeitiger Ablehnung gewisser Eingriffe einhergeht, rasch Lösungen zu finden.
 

Quelle: Landwirtschaftskammer Österreich, APA-Fotoservice, Hörmandinger

Keine Lösung ohne Markt
„Steigende Ansprüche an die Tierhaltung bedeuten für die bäuerlichen Betriebe steigende Kosten. Entscheidet sich Österreich dabei gar für Insellösungen, so stehen die heimischen Bauern sogar mit ihren Berufskollegen in der EU in schärfster Konkurrenz. Nur wenn ein für alle Seiten gangbarer Weg gefunden wird, kann weiter in Österreich produziert werden. Wenn dies nicht gelingt, verlieren wir im Wettbewerb und die Konsumenten bekommen importiertes Fleisch vorgesetzt, von dem sie nicht wissen, wie das Tier gehalten oder womit es behandelt worden ist. Es gibt nur eine Lösung mit dem Markt. Wer das ausblendet, verlagert die Produktion ins Ausland, was weder den Tieren noch den Konsumenten hilft“, appellierte Schultes.

Auch in Zukunft soll es heimische Qualität für heimische Konsumenten geben, eine bäuerliche Tierhaltung und die Ansprüche der Kunden und Konsumenten sollen erfüllt werden.

Hier finden Sie den Link zur Fotogalerie.

 

Es informierten

  • Nicolaj Christoffersen, Director of the Pig Meat Section, Danish Agricultural Council
  • Dr. Tanja Kreiner, Landwirtschaftskammer Steiermark, Tierärztin, Styriabrid
  • Johann Kaufmann, Geschäftsführer Fleischhof Raabtal
  • Hermann Schultes, Präsident Landwirtschaftskammer Österreich

Moderation

Mag. Max Hörmann, Landwirtschaftskammer Österreich

Datum: Donnerstag, 27. Oktober 2016
Ort: Landwirtschaftskammer Österreich, Wien

Zitate

"Aktuell werden männliche Ferkel in den ersten sieben Lebenstagen vom Landwirt selbst kastriert."

Dr. Tanja Kreiner

"Tierschonende Prozesse in Transport und Schlachtung, qualitätssichernde Verbesserungen am Schlachthof wie Rückverfolgbarkeit, Produktetikettierung und ausgefeilte Hygienekonzepte bis zum Endverbraucher haben auch bei Schweinefleisch höchste Bedeutung."

Johann Kaufmann
 

Frage an den Experten

* Pflichtfelder