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Titel:

Wem gehört der Wald wirklich?

Datum:

Freitag, 3. Juni 2016

Zeit:

10.00 bis 13.00 Uhr

Ort:

Bildungshaus Schloss Krastowitz
Krastowitz 1, 9020 Klagenfurt

Nur bewirtschafteter Wald ist wirksame Antwort auf Klimawandel

Dank an Waldeigentümer, die hohe Teile des Ertrages wieder investieren

Obwohl niemand mit Gewissheit sagen kann, ob es tatsächlich gelingt, den Klimawandel rasch einzudämmen und die fossilen Rohstoffe aus dem Wirtschaftskreislauf zu entfernen, sind die Waldeigentümer trotzdem bereit, Jahr für Jahr Teile des Ertrages wieder im Wald für kommende Generationen zu investieren. Sie leben jeden Tag Nachhaltigkeit, ein Begriff, der in anderen Sektoren nicht selten zum Werbegag verkommen ist. Für die Waldeigentümer hingegen ist Nachhaltigkeit verinnerlichte Lebensart. Sie wissen, dass nur ein bewirtschafteter Wald imstande ist, aktiv den Klimawandel abzuschwächen. Denn mit jeder Walderneuerung bindet er CO2 aufs Neue. Daher ist der Wald viel mehr als Freizeitfläche. Er ist jener Ort, in dem der Klimawandel eingedämmt werden kann. Somit trägt ein funktionsfähiger Wald wesentlich zum künftigen Schicksal aller Lebensräume bei.
 

Quelle: LKÖ, Schreiner

Eigentum und Verantwortung
„Dass in unseren Breiten der Wald das Beständige schlechthin bedeutet, liegt auch am verantwortlichen privaten Eigentum, das die höchste Form der Identifikation mit dem Wald darstellt. Ein verantwortungsvoller Eigentümer hinterlässt seinem Nachfolger einen Wald, der so bewirtschaftet ist, dass er gleichzeitig mehrere Funktionen erfüllt: Er schützt vor Naturgefahren, er dient als Freizeitoase und er schafft eine wirtschaftliche Basis. Darüber hinaus ist der Wald aktiver Klimaschützer, weil durch jeden Baum, der neu nachwächst zusätzliches CO2, aufgenommen wird und in jedem Stück Holz, das geerntet wird, das der Kohlenstoff gebunden bleibt. Wird es als Möbel oder in Häusern verwendet, entsteht so ein zweiter Wald, in dem der Kohlenstoff über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte eingelagert bleibt. Somit ist ein bewirtschafteter Wald und nicht ein Urwald die wirksame Antwort auf den Klimawandel“, so LKO Präsident Schultes.

Ansprüche mit Augenmaß
Der Wald in Österreich, an den heute viele Gruppen, von der Freizeitwirtschaft bis zu den Naturschützern, höchste und zum Teil sehr exklusive Ansprüche stellen, ist das Produkt jahrhundertelanger verantwortlicher menschlicher Arbeit. Und nur wenn diese Arbeit weitergehen kann, kann man all diese Ansprüche weiterhin mit Augenmaß erfüllen. Wer das Augenmaß verliert und den Waldeigentümern gewisse Nutzungen vorschreiben oder
verbieten will, verändert den Wald insgesamt und schafft einen Raum, der danach nicht mehr so umfassend alle Wünsche erfüllen kann, wie er dies heute tut. Daher kann es einen Eingriff, welcher Art auch immer, nur mit Zustimmung der Eigentümer und in enger Kooperation mit ihnen geben. Denn sie haben ja gezeigt, dass sie aus dem Wald, der große Teile Österreichs bedeckt, einen lebens- und liebenswerten Raum gemacht haben, der der Gesellschaft, der Wirtschaft, den Waldeigentümern, den ländlichen Regionen, der Außenhandelsbilanz, der Tourismuswirtschaft und dem Kampf gegen den Klimawandel gleichermaßen nützt.

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Land und Leute Beitrag: "Wem gehört der Wald wirklich?" © ORF

 

Klartext "Wem gehört der Wald wirklich?"

 

Es informierten

  • Johann Mößler, Präsident Landwirtschaftskammer Kärnten
  • Georg Schöppl, Vorstand der Österreichischen Bundesforste
  • Rudolf Bretschneider, GfK Austria GmbH
  • Elisabeth Schaschl, Landwirtschaftskammer Kärnten
  • Alberich Lodron, Obmann Land&Forst Betriebe Kärnten
  • Fritz Klaura, stellvertretender Landesinnungsmeister Holzbau Kärnten
  • Christian Kresse, Geschäftsführer, Kärnten Werbung
  • Hermann Schultes, Präsident Landwirtschaftskammer Österreich

Moderation

Ute Hofstätter-Pichler, ORF Kärnten Moderatorin

Datum: Freitag, 3. Juni 2016
Ort: Bildungshaus Schloss Krastowitz, Klagenfurt

Zitate

"Der Wald ist für uns Herzensanliegen und das ist viel wert."

Hermann Schultes

"Wenn wir jetzt diese verschiedenen Leistungen des Waldes nur reduzieren auf den Wohlfühlfaktor, dann geht nicht nur sehr viel an Wirtschaft kaputt, sondern leistet aus meiner Sicht der Wald nicht das was er für die Gesellschaft eigentlich über Jahrtausende geleistet hat."

Univ. Prof. Hubert Hasenauer

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