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Titel:

Unser Essen: Wissen wo’s herkommt

Datum:

Mittwoch, 11. Mai 2016

Zeit:

10.00 bis 13.00 Uhr

Ort:

LK Oberösterreich
Auf der Gugl 3, 4020 Linz

„Gut zu wissen“ bringt Mehrwert für Gäste und Gastgeber

Kennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung: Einfach und unbürokratisch

Konsumenten, Gäste, Öffentlichkeit, kurz alle Österreicherinnen und Österreicher haben ein Bild unserer Landwirtschaft, das auf gut verankerten Wertehaltungen aufbaut. Tierwohl, Naturschutz, Schutz des Lebensraums, nachhaltiges Wirtschaften sind allgemeine Anliegen, die die österreichischen Bäuerinnen und Bauern täglich leben und die auch der Gesetzgeber verlangt. Diese hohen Standards verursachen aber Kosten, die von den Preisen getragen werden müssen. Die Konsumenten sind aber nur dann bereit, diese Preise zu bezahlen, wenn sie sich auch auf die österreichische Herkunft wirklich verlassen können. LK Österreich Präsident Hermann Schultes fordert deshalb in der Gemeinschaftsverpflegung diese Herkunft erkennbar zu machen.
 

Quelle: LKÖ, Schreiner

Herkunft sichtbar machen
„Im Lebensmittelhandel weist den Konsumentinnen und Konsumenten das AMA-Gütesiegel den Weg. In der Spitzengastronomie sorgt das AMA-Gastrosiegel für die gewünschte Transparenz. In der Außer-Haus-Verpflegung, also in Schulen, Universitäten, Amtshäusern, Kasernen, Krankenhäusern, Heimen etc. bleibt die Herkunft von Fleisch und Eiern hingegen oft im Dunkeln. Ohne diese Informationen, so das Spiel der Marktkräfte, landen immer häufiger Produkte anderer Herkünfte, die nach anderen Standards erzeugt worden sind, auf dem Teller. Doch dort sind jene höheren Preise, die für österreichische Qualität gerechtfertigt sind, nicht mehr in Ordnung. Werden sie nicht verlangt, bedeutet das unfairen Wettbewerb, werden sie aber verlangt, kommt das einer Täuschung der Konsumenten gleich. Die Menschen fordern daher für dort, wo sie nicht selbst über die Auswahl entscheiden können, also für die Gemeinschaftsverpflegung, Klarheit über der Herkunft“, so Schultes.

Nutzen für alle Partner
Viele Betreiber aus dem Bereich der Außer-Haus-Verpflegung legen auf österreichische Herkunft Wert. Sie haben aber derzeit keine Differenzierungskriterien zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen, die Zufriedenheit ihrer Kunden zu stärken. ‚Gut zu wissen’ erfüllt mehrere Bedürfnisse gleichzeitig: Der Kunde erfährt´s, wo´s herkommt und der Betreiber der Kantine oder der Mensa kann sagen, wo´s herkommt. Diese wechselseitige Wertschätzung und Anerkennung bringt Mehrwert für alle, für die Kunden, für die Gastgeber,
für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gesamten Lebensmittelkette und nicht zuletzt auch für die Bäuerinnen und Bauern.

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Mehr zu "Gut zu wissen"
 

"Gut zu wissen"-BotschafterInnen:

Es informierten

  • Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich
  • Martin Greßl, Leiter Qualitätsmanagement; AMA Marketing GmbH
  • Sascha Schwarzkopf, Koordinator Wirtschaftspolitik, Gastro Suisse
  • Andreas Kabela, Geschäftsführer, SV Group Österreich
  • Lisa Vockenhuber, Food Bloggerin
  • Ursula Riegler, Dept. Head HR, Communications/Corp. Responsibility, McDonald’s
  • Josef Donhauser, Eigentümer der Gastronomiegruppe DoN,
  • Thomas Mayr-Stockinger, Hotel-Gasthof Stockinger, Ansfelden
  • Josef Lehner, Redakteur, Oberösterreichische Nachrichten
  • Hermann Schultes, Präsident Landwirtschaftskammer Österreich

Datum: Mittwoch, 11. Mai 2016
Ort: Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Linz

Kooperation

 

Zitate

"Die Herkunft der Lebensmittel ist für die ÖsterreicherInnen das zweitwichtigste Kaufkriterium"

Martin Greßl

"Bei Fleisch und dessen Zubereitung muss der Hinweis gemacht werden, ob es mit Hormonen als Leistungsförderer oder Antibiotika erzeugt worden ist, sofern es aus einem Herkunftsland stammt, welches diese Methoden zulässt."

Sascha Schwarzkopf

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