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Titel:

Lebensquell Wasser: Wie lange noch?

Datum:

Freitag, 5. Mai 2017

Zeit:

10.00 bis 13.00 Uhr

Ort:

Veranstaltungszentrum „Z2000“, Lenausaal
Sparkassaplatz 2, 2000 Stockerau

Wer das Wasser hat, gestaltet die Zukunft

Machbarkeitsstudie „Beregnung“ für Risikogebiet Ostösterreich notwendig
 
Der Klimawandel führt dazu, dass ohne Gegenmaßnahmen in den Trockengebieten Österreichs der Pflanzenbau immer schwieriger wird. Österreich müssen daher vorsorgen, dass in diesen Regionen auch in Zukunft Lebensmittel erzeugt werden können. Um dies zu gewährleisten, muss einerseits die Bodenfruchtbarkeit gesichert werden, Stichwort: Humuswirtschaft, und andererseits, die Pflanzen züchterisch optimiert werden, damit sie mit Hitze- und Trockenstress besser zurechtkommen. Dort, wo es möglich ist, muss auch das notwendige Wasser bereitgestellt werden. 2015 wurde österreichweit die Wasserversorgung vor dem Hintergrund des Klimawandels untersucht. Nun braucht das Risikogebiet Ost-Österreich eine Machbarkeitsstudie, die ganz konkret aufzeigt, wo und wie die Möglichkeiten, die die Donau zur Bewässerung bietet, auch genützt werden können.

Quelle: Landwirtschaftskammer Österreich/APA-Fotoservice/Tanzer

Wer das Wasser hat, gestaltet die Zukunft
„Wer das Wasser hat, gestaltet die Zukunft, das gilt besonders für die bedrohten Trockengebiete in Ost-Österreich. Denn gerade dieses Gebiet hat eine enorme Bedeutung für eine hochwertige und wertschöpfungsintensive Gemüse-, Mais-, Erdäpfel- und Zuckerrübenproduktion. Mit einer gesicherten Wasserversorgung erhält die gesamte Region eine mitteleuropäische Sonderstellung, wovon Wirtschaft, Landwirtschaft und Arbeitsmarkt gleichermaßen profitieren würden. Ohne Wasser hingegen drohen Trocken- und Klimaverhältnisse, wie in Ostanatolien. Daher ist eine Studie, die die umsetzbaren Bewässerungsmöglichkeiten auslotet, ein Gebot der Stunde“, so LKO Präsident Schultes.

Weitere Anpassungsschritte
Der Klimawandel ist eine Tatsache. Unwetter und überlange Hitzeperioden erschweren die Pflanzenproduktion enorm. Dennoch verlangen die Konsumenten mit Recht beste Lebensmittel aus der Region. Die Landwirtschaft ist daher gefordert, Maßnahmen zur Anpassung an diese neue Situation zu setzen. So bilden ein gesunder Boden, eine vernünftige Fruchtfolge und anpassungsstarke Pflanzensorten wesentliche konkrete Anpassungsschritte. Eine entsprechende Bewässerung ergänzt diese Strategie und sichert sie dauerhaft ab. Ist jedoch in Krisenjahren keine ausreichende Wasserversorgung möglich,
braucht es auch Versicherungslösungen und Vorratshaltung. Bereits bestehende Modelle, wie Ernte- oder Einkommensversicherungen werden weiterentwickelt werden müssen. Schließlich ist eine Lösung des Problems nur dann möglich, wenn alle Verbraucher, also die Landwirtschaft, die Industrie und die Haushalte an einer gemeinsamen Wasserzukunft unseres Landes arbeiten.

Hier finden Sie den Link zur Fotogalerie

 

Zusammenfassung der Veranstaltung "Lebensquell Wasser: Wie lange noch?" im Rahmen von LK Klartext

 

Vorträge

Gesicherte Wasserversorgung als entscheidende Standortfrage

Vortragender: Jan Haspeslagh, Managingdirector ARDO Gruppe

Ausbau von Bewässerungsmöglichkeiten am Beispiel Vorderpfalz am Rhein

Vortragender: Wolfgang Renner, Verbandsvorsteher Wasser- und Bodenverband zur Beregnung der Vorderpfalz

Expertengespräch und Diskussion

Univ. Prof. Herbert Formayer-BOKU, Prof. Dr. A. Zauner-Dungl-Dungl Zentrum Wien, DI F. Lembacher-LKNÖ, DI W. Neudorfer-GF Marchfeldkanal, DI F. Dinhobl-ÖVWG, Mag. A. Jäger-ORFIII

Wer das Wasser hat-hat die Zukunft

Vortragender: Hermann Schultes, Präsident Landwirtschaftskammer Österreich

Wasserfilm zu Klartext

„Lebensquell Wasser wie lange noch“, aus Wissenschaftssendung „Quantensprung“ ORFIII

Es informierten

  • Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland
  • Jan Haspeslagh, Managingdirector ARDO Gruppe
  • Wolfgang Renner, Verbandsvorsteher Wasser- und Bodenverband zur Beregnung der Vorderpfalz
  • Univ.Prof. Dr. Herbert Formayer, Institut für Meteorologie, Universität für Bodenkultur Wien
  • DI Ferdinand Lembacher, Pflanzenbaudirektor der Landwirtschaftskammer Niederösterreich
  • Ing. Wolfgang Neudorfer, Geschäftsführer Marchfeldkanal
  • Prof. PProf. Dr. Andrea Zauner-Dungl, Leiterin der Therapie des Dungl Zentrums Wien und Leiterin des Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin & Komplementärmedizin an der Donau-Universität in Krems
  • DI Franz Dinhobl, Vizepräsident und Vorsitzender des Fachausschusses Trinkwasser und Landwirtschaft des ÖVGW
  • Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich

Moderation

Mag. Andreas Jäger, ORF III, Wissenschaftssendung Quantensprung

Datum: Freitag, 5. Mai 2017
Ort: Veranstaltungszentrum "Z2000", Stockerau

Zitate

"Uns ist glaub ich nicht bewusst wie groß der Luxus ist, den wir uns da als selbstverständlich gönnen."

Hermann Schultes

"Es ist sozusagen im Großteil des Jahres nicht mit niedrigen Wasserständen zu rechnen, auch nach dem Klimawandel nicht, weil im Hochgebirge sehr viel Schnee über den Winter akkumuliert."

Univ. Prof. Herbert Formayer

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